Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

am 27.12.2017 erreichte die RAK Sachsen-Anhalt eine Information der BRAK, die wir anliegend zur Kenntnis geben. (Siehe Presserklärung der BRAK vom 27.12.2017)

Wir weisen insoweit ausdrücklich darauf hin, dass das für die beA-Anwendung zunächst ab 22.12.2017 notwendige Zertifikat nicht mehr gültig und das ersatzweise zur Verfügung gestellte Sicherheitszertifikat unbedingt wieder zu deinstallieren ist.

Es bestehen massive Bedenken an der Vertraulichkeit der Datenübertragung. Eine Deinstallationsanweisung finden Sie hier als Download.

Das beA ist offline gestellt, das bedeutet, dass die ab 01.01.2018 bestehende passive Nutzungspflicht der Anwälte nicht erfüllt werden kann. Es können auch keine Nachrichten in das beA der Anwälte gesandt oder abgeholt werden. Gerichte sind auch nicht in der Lage, Nachrichten an Anwälte zu senden!

Fragen und Antworten zur Situation finden Sie unter:

http://bea.brak.de/fragen-und-antworten/e-bea-muss-vorerst-offline-bleiben-fragen-und-antworten/

Diese völlig unbefriedigte Situation und die mangelnde Informationspolitik durch die BRAK werden wir als RAK Sachsen-Anhalt, wie andere Regionalkammern, zum Anlass nehmen, die BRAK aufzufordern, eine kurzfristige Lösung der beA-Problematik herbeizuführen und zu kommunizieren.

Wir werden Sie über jede weitere Entwicklung umgehend informieren.

Selbstverständlich wünscht Ihnen der Vorstand der RAK Sachsen-Anhalt einen guten Jahreswechsel und ein erfolgreiches neues Jahr 2018.

Mit freundlichen kollegialen Grüßen

Der Vorstand